Vera Wenkert

Die dramatische Sopranistin Vera Wenkert hat mehr als 30 Hauptrollen auf Opernbühnen in Trier, Kaiserslautern, Münster, Nürnberg und Zürich gesungen, darunter Katja in Katja Kabanova (Janacek), Leonore in Fidelio (Beethoven), Madeleine (A.Chenier; Giordano), Marie (Wozzeck; A. Berg), Amelia (Un Ballo in Maschera, Verdi) ), Leonora (La Forza del Destino, Verdi), Abigaille (Nabucco, Verdi), Lady Macbeth (Macbeth, Verdi), Tosca (Tosca; Puccini), Madama Butterfly (Butterfly; Puccini) und Turandot (Turandot; Puccini) und einige mehr.

Ihr Herz schlägt für die Musik von R. Wagner. Vera Wenkert hat auf den Opernbühnen viele seiner Frauenfiguren wie in der Doppelrolle von Venus-Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Sieglinde (Walküre), Senta (Fliegender Holländer), Brünnhilde (Götterdämmerung) und nicht zuletzt der Isolde (Tristan und Isolde) in einer Konzertfassung in New York zum Leben erweckt.

Vera Wenkert studierte bei Gloria Davy / Indiana University, Bloomington, USA und bei Susanna Eken, Kopenhagen, Dänemark. Meisterkurse und Rollenstudien folgten bei bedeutenden Sängern wie KS Birgit Nilsson, KS Berit Lindholm, Anna Reynolds, Jean Cox, Kari Lövaas und dem New Yorker Gesangspädagogen David Jones.

2002 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes für die Bayreuther Festspiele. Ebenso war sie Stipendiatin der Foundation Idella, Dänemark, und des Ministeriums für Unterricht und Kunst, Österreich. Für ihre Hedwig in der Premiere von „Die Rheinnixen“ wurde sie in der bekannten Fachzeitschrift „Opernwelt“ als „Beste Sängerin des Jahres“ nominiert. In der Titelpartie Ariadne (Strauss) prägte sie die Freiluftaufführung dieser intimen Oper mit einer ausgefeilte gesanglichen und schauspielerischen Interpretation, so dass man den weiten, offenen Raum der Kaiserthermen als Insel bei den Antikenfestspielen Trier wahrnahm.